Praxis für Physiotherapie
Vera Steinmetz, PT
Stolberggasse 27/3 1050 Wien
Tel.: (01) 5451930  Fax (01) 5448974
email: vera.steinmetz@physio-therapie.at

               

      

 

 

Beckenbodentherapie

Inkontinenz  ist ein weitverbreitetes Problem. Sehr viele Frauen nach Geburten und ab den Wechseljahren , aber auch Männer  sind davon betroffen. Die Symptome sind unwillkürlicher Harnverlust bei Druckerhöhung durch Niesen, Husten, Lachen, Springen, etc. Man nennt dies Stressinkontinenz. Von Dranginkontinenz spricht man bei häufigem Harndrang ohne volle Blase, der zu zahlreichen Toilettengängen pro Tag  führt. Es gibt auch Mischformen und noch andere Probleme beim Harnlassen oder Stuhlgang.

Der muskuläre Beckenboden ist in Kraft, Ausdauer und Reaktionsfähigkeit trainierbar. Nach ärztlicher Abklärung empfiehlt sich eine physiotherapeutische Behandlung. Sie beinhaltet die Aufklärung über Form und Funktion des Beckenbodens, seinem Zusammenwirken mit Statik, Körperhaltung und Atmung und über die Rolle des vegetativen Nervensystems. Sie lernen Ihren Beckenboden wahrzunehmen und wieder in den Alltag beim Bücken, Heben, Niesen, Husten zu integrieren.
Wesentlich ist auch das Erlernen guter Körperwahrnehmung und Entspannungsfähigkeit. Ein schwacher Beckenboden ist nicht gleichzusetzen mit einem entspannten - im Gegenteil, wir finden oft Probleme mit dem "Loslassen".   
Das Becken steht mit der Wirbelsäule in unmittelbarem Zusammenhang. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen einer schwachen Beckenbodenmuskulatur und Kreuzschmerzen. Die Beckenbodentherapie hilft auch Ihrem Rücken.

Beckenbodentherapie wird vorbeugend und bei beginnenden Beschwerden in der Gruppe angeboten.
Sonst empfiehlt sich  eine individuell angepasste Einzeltherapie.